Forschungsinformationssystem des BMVI

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Wechselwirkung Mensch und autonomer Agent

Erstellt am: 31.05.2017
Autoren:   Ingo Wolf
Erscheinungsjahr / -datum:   2015
Veröffentlicht in:   Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Herausgeber:   Markus Maurer
J. Christian Gerdes
Barbara Lenz
Hermann Winner
Zitiert als:   [Wolf15]
Art der Veröffentlichung:   Beitrag in einem Sammelband (Tagungsband, Handbuch, Jubiläumsschrift, usw.)
Sprache:   Deutsch

Glossar

  • AgentSoftware-System, das durch seine Intelligenz autonom für einen Anwender bestimmte Aufgaben durchführt. Für das Handeln intelligenter Agenten existieren zwei verschiedene Realisierungsprinzipien: entweder werden für eine definierte Anzahl an Situationen entsprechende Verhaltensregeln (z. B. wenn-dann) festgelegt oder die Agenten leiten ihre Aktionen durch Lernen aus vergangenen Situationen ab. Im Bereich des Electronic Commerce können Agenten bspw. umfangreiche Datenmengen nach passenden Angeboten durchsuchen und anschließende Buchungen ausführen. Für logistische Anwendungen ist es vorstellbar, daß Agenten automatisch verschiedene Dienstleistungsmodule (Modularisierung) durch Verhandlung mit Agenten von Markt-partnern kontrahieren und schließlich das Monitoring und ggf. ein dynamisches Routing bei der Transportdurchführung erledigen. Obwohl Agenten als Teilgebiet der (verteilten) künstlichen Intelligenz noch stark experimentellen Charakter besitzen, wird ihnen künftig ein hoher Stellenwert bei Planungs-, Entscheidungs- und Kontrollprozessen in der Logistik eingeräumt.
 

Auszug aus dem Forschungs-Informations-System (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

https://www.forschungsinformationssystem.de/?471093

Gedruckt am Donnerstag, 18. Juli 2024 01:39:44