Organisation und Ebenen der Verkehrsentwicklungsplanung
Erstellt am: 14.08.2013 | Stand des Wissens: 28.08.2024
Synthesebericht gehört zu:
Neben der Orientierung an den "Empfehlungen für Verkehrsplanungsprozesse" [FGSV18b, S. 15] empfiehlt die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) in ihren "Hinweisen zur Verkehrsentwicklungsplanung" [FGSV13] die Organisation der Verkehrsentwicklungsplanung in zwei Ebenen, der strategisch-konzeptionellen Ebene und der Maßnahmenebene (vergleiche Bearbeitungsebenen) [FGSV13, S. 22].
Die strategisch-konzeptionelle-Ebene sollte stets die Maßnahmenebene koordinieren und kontrollieren und dafür sorgen, dass die gesteckten Ziele sowohl qualitativ als auch quantitativ innerhalb des Fortschreibungsturnus der strategischen Ebene erreicht werden können [FGSV13, S. 26 f.].
Dafür ist auch die Kommunikation und Rückkopplung in der anderen Richtung wichtig, da Maßnahmen zum Beipiel die gesteckten Ziele nicht erreichen oder technisch beziehungsweise finanziell nicht umsetzbar sein können, wodurch eine Anpassung auf strategischer Ebene notwendig werden kann. Letztendlich ist die Qualität des Planungsprozesses und des daraus resultierenden Verkehrssystems maßgeblich von der Konsistenz beider Planungsebenen abhängig, welche durch gegenseitige Rückkopplungen und eine Prozessevaluation gewährleistet werden sollte. [FGSV13, S. 26 f.].
Bedeutsam für den Erfolg des Ansatzes der zwei Ebenen ist die "[...] Kooperation und interdisziplinäre Zusammenarbeit" der Beteiligten am Planungsprozess [FGSV13, S. 26]. Den Rahmen dafür sollte eine (interne) Verwaltungsorganisation schaffen, um somit Konflikte und Reibungsverluste möglichst zu minimieren [FGSV13, S. 26].