Verbreitung und Nutzung des Carsharings
Erstellt am: 28.04.2004 | Stand des Wissens: 10.01.2022
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechperson
TU Dresden, Professur für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik, Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike
Am 1. Januar 2021 nutzten 2.874.000 angemeldete Fahrberechtigte in über 855 Orten mehr als 26.220 Fahrzeuge von insgesamt 228 Carsharing-Anbietern [Bvcs22]. Damit teilen sich durchschnittlich je 110 Mitglieder ein Auto. Laut einer Prognose wird ausgegangen, dass Carsharing im Jahr 2025 etwa über 36 Millionen Teilnehmer verfügen wird [Stat18d].
Carsharing bietet sich vor allem für "Wenigfahrer" als Alternative zum Privat-Pkw an und wird zu 85 Prozent von Privatkunden und 15 Prozent von Firmenkunden genutzt. Carsharing hat einen eindeutigen Schwerpunkt im Fahrtzweck Einkauf und Freizeit, wohingegen mit dem Privat-Pkw die höchsten Anteile im Berufsverkehr gefahren werden [ifmo16b, Pete95].
Seit Bestehen des Carsharings ist eine Änderung der Nutzergruppe von ehemals stark ökologisch orientierten Nutzern bis hin zur "breiten" Bevölkerung festzustellen [Stutz01].
Die Carsharing-Anbieter stecken in einem betriebswirtschaftlichen Konflikt. Einerseits soll die Flottenauslastung möglichst hoch sein, andererseits aber auch die Verfügbarkeit für die Nutzer (Zuteilungswahrscheinlichkeit) möglichst hoch liegen. Verantwortlich für das Schwanken beider Zielgrößen sind vor allem typische Tages-, Wochenend- und Jahresspitzen des Carsharings [Pete95]. Die Zuteilungswahrscheinlichkeit liegt bei rund 90 Prozent.
Carsharing bietet sich vor allem für "Wenigfahrer" als Alternative zum Privat-Pkw an und wird zu 85 Prozent von Privatkunden und 15 Prozent von Firmenkunden genutzt. Carsharing hat einen eindeutigen Schwerpunkt im Fahrtzweck Einkauf und Freizeit, wohingegen mit dem Privat-Pkw die höchsten Anteile im Berufsverkehr gefahren werden [ifmo16b, Pete95].
Seit Bestehen des Carsharings ist eine Änderung der Nutzergruppe von ehemals stark ökologisch orientierten Nutzern bis hin zur "breiten" Bevölkerung festzustellen [Stutz01].
Die Carsharing-Anbieter stecken in einem betriebswirtschaftlichen Konflikt. Einerseits soll die Flottenauslastung möglichst hoch sein, andererseits aber auch die Verfügbarkeit für die Nutzer (Zuteilungswahrscheinlichkeit) möglichst hoch liegen. Verantwortlich für das Schwanken beider Zielgrößen sind vor allem typische Tages-, Wochenend- und Jahresspitzen des Carsharings [Pete95]. Die Zuteilungswahrscheinlichkeit liegt bei rund 90 Prozent.