Fußgängerzonen als wirksame Verkehrsberuhigungsmaßnahmen
Erstellt am: 28.04.2004 | Stand des Wissens: 13.09.2023
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechperson
Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung, Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr.-Ing. Dirk Wittowsky
TU Dresden, Professur für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik, Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike
Fußgängerzonen, auch als Fußgängerbereiche bezeichnet, sind städtebaulich gestaltete Räume, in denen der zu Fuß Gehende Vorrang gegenüber den anderen Verkehrsarten hat [SCHNA11; Höfl04].
Die Kennzeichnung der Fußgängerbereiche erfolgt über Vorschriftenzeichen, welche der Anlage 2 der Straßenverkehrsordnung [StVO] zu entnehmen sind. Der Beginn des Fußgängerbereichs wird durch das Zeichen 242.1 und das Ende durch das Zeichen 242.2 definiert (siehe Abbildung 1). Nach § 41 Abs. 1 der [StVO] hat jeder Verkehrsteilnehmenden folgende Ge- oder Verbote zu befolgen:
Die Kennzeichnung der Fußgängerbereiche erfolgt über Vorschriftenzeichen, welche der Anlage 2 der Straßenverkehrsordnung [StVO] zu entnehmen sind. Der Beginn des Fußgängerbereichs wird durch das Zeichen 242.1 und das Ende durch das Zeichen 242.2 definiert (siehe Abbildung 1). Nach § 41 Abs. 1 der [StVO] hat jeder Verkehrsteilnehmenden folgende Ge- oder Verbote zu befolgen:
- Andere Verkehrsteilnehmende dürfen den Fußgängerbereich nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen angezeigt.
- Fahrzeugführer müssen in diesem Fall auf zu Fuß Gehende Rücksicht nehmen und Schrittgeschwindigkeit fahren. Zu Fuß Gehende dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Fahrzeugführer warten.
- Das Parken ist in Fußgängerzonen nicht erlaubt.
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Die Schaffung von Fußgängerbereichen ist stets im Zusammenhang mit einer flächenhaften Verkehrsberuhigung, als Bestandteil städtebaupolitischer Grundkonzeptionen bei der Um- und Neugestaltung von Innenstädten, Nebenzentren und Sonderbereichen wie Universitäten, Krankenhäusern, Freizeitparks ecetera zu sehen.