Innovationstreiber im Supply Chain Management
Erstellt am: 19.02.2015 | Stand des Wissens: 20.01.2025
Synthesebericht gehört zu:
Innovationstreiber
Die Verbreitung des SCM ist auf verschiedene wirtschaftliche Entwicklungen zurückzuführen. Als Innovationstreiber des SCM agieren vor allem die zunehmende Zergliederung der Wertschöpfungskette, der erhöhte Wettbewerbsdruck, der zunehmende Einfluss der Kapitalmärkte sowie die Entwicklung einer leistungsfähigen Informations- und Kommunikationstechnologie.
Die in den letzten Jahren zu beobachtende Rückbesinnung vieler Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen führt dazu, dass ein einzelnes Unternehmen nur noch einen kleinen Anteil zum Gesamtwertschöpfungsprozess beiträgt. Dies, und die zunehmend weltweite Verteilung der Wertschöpfungspartner, führen zu einem enormen Bedarf an unternehmensübergreifender Koordination. Der gleiche Globalisierungsgedanke führt durch eine Marktzugänglichkeit internationaler Wettbewerber außerdem zu einem angestiegenen Wettbewerbsdruck hinsichtlich Kosten, Zeit und Qualität. Die Optimierung der Supply Chain kann dabei wertvolle Potenziale zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit aufdecken. Weiterhin ermöglicht SCM, welches ursprünglich als Methode zur Bedarfsglättung und Bestandssenkung entstanden ist, einen erheblichen Beitrag zur Optimierung von Kapazitäts- und Bestandsmanagement, da die Höhe des eingesetzten Kapitals immer mehr in den Fokus der Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit rückt. Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des SCM ist die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien, die viele unternehmensübergreifende Prozesse und Aktivitäten des SCM erst ermöglichen. Beispielhaft hierfür ist die sogenannte Lean-Production-Bewegung der 90er Jahre. Viele Unternehmen legten den Fokus auf die unternehmensinterne Optimierung, indem sie maßgeblich auf die Implementierung von Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP) setzten. Als logische Weiterführung versuchen die Unternehmen nun unternehmensübergreifende Optimierungspotenziale zu erschließen, indem Material-, Informations- und Geldflussprozesse weiter verbessert werden. [BuDa02, S.4-5]
Auch die notwendige Lösung des Bullwhip-Effekts stellt einen Innovationstreiber für das SCM dar. Der Bullwhip-Effekt beschreibt das Problem der Nachfrageverzerrung und- aufschaukelung in unternehmensübergreifenden Versorgungsketten. Daher gilt es, mittels SCM Verbesserungen durch unternehmensübergreifende Optimierungsansätze voranzutreiben. [Göpf02, S.33-36]
Weitere Treiber des SCM sind die Vorteile, die sich die beteiligten Akteure von einer Partnerschaft im Sinne des SCM versprechen. Diese bestehen zum Beispiel in der Erhöhung des Serviceniveaus für die Endkunden. Es wird eine gemeinsame Planung und ein effizienterer Datenaustausch zwischen den Unternehmen, eine durchgängige Kostensenkung durch abgestimmte Prozesse und Produktionspläne sowie ein einem verbesserten Informationsaustausch, erreicht. Ein Teil dieser Verbesserungen der Effizienz wird auch vorangetrieben, von der in den letzten Jahren im Trend liegenden Forschung der Künstliche Intelligenzen. Durch die Multiflexibilität der Funktionsbereiche des SCM ermöglicht eine Steigerung Gesamteffizienz der Durchgangszeiten der Arbeitsprozesse eine Gesamteinheitliche Steigerung der Effizienz des Supply Chain Managements. Darüber hinaus müssen Unternehmen aufgrund der sich laufend ändernden Wettbewerbssituation die Fähigkeit entwickeln, sich laufend anpassen und weiterentwickeln zu können. Dies soll unter anderem durch die Eliminierung nicht wertschöpfender Zwischenglieder und höherer Transparenz der Prozesse erzielt werden. Letztendlich besteht der maßgebliche Treiber des Supply Chain Managements in dem erhofften wirtschaftlichen Erfolg für die beteiligten Unternehmen. [Proc01, S.50-55, S.217-223]
Die Verbreitung des SCM ist auf verschiedene wirtschaftliche Entwicklungen zurückzuführen. Als Innovationstreiber des SCM agieren vor allem die zunehmende Zergliederung der Wertschöpfungskette, der erhöhte Wettbewerbsdruck, der zunehmende Einfluss der Kapitalmärkte sowie die Entwicklung einer leistungsfähigen Informations- und Kommunikationstechnologie.
Die in den letzten Jahren zu beobachtende Rückbesinnung vieler Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen führt dazu, dass ein einzelnes Unternehmen nur noch einen kleinen Anteil zum Gesamtwertschöpfungsprozess beiträgt. Dies, und die zunehmend weltweite Verteilung der Wertschöpfungspartner, führen zu einem enormen Bedarf an unternehmensübergreifender Koordination. Der gleiche Globalisierungsgedanke führt durch eine Marktzugänglichkeit internationaler Wettbewerber außerdem zu einem angestiegenen Wettbewerbsdruck hinsichtlich Kosten, Zeit und Qualität. Die Optimierung der Supply Chain kann dabei wertvolle Potenziale zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit aufdecken. Weiterhin ermöglicht SCM, welches ursprünglich als Methode zur Bedarfsglättung und Bestandssenkung entstanden ist, einen erheblichen Beitrag zur Optimierung von Kapazitäts- und Bestandsmanagement, da die Höhe des eingesetzten Kapitals immer mehr in den Fokus der Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit rückt. Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des SCM ist die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien, die viele unternehmensübergreifende Prozesse und Aktivitäten des SCM erst ermöglichen. Beispielhaft hierfür ist die sogenannte Lean-Production-Bewegung der 90er Jahre. Viele Unternehmen legten den Fokus auf die unternehmensinterne Optimierung, indem sie maßgeblich auf die Implementierung von Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP) setzten. Als logische Weiterführung versuchen die Unternehmen nun unternehmensübergreifende Optimierungspotenziale zu erschließen, indem Material-, Informations- und Geldflussprozesse weiter verbessert werden. [BuDa02, S.4-5]
Auch die notwendige Lösung des Bullwhip-Effekts stellt einen Innovationstreiber für das SCM dar. Der Bullwhip-Effekt beschreibt das Problem der Nachfrageverzerrung und- aufschaukelung in unternehmensübergreifenden Versorgungsketten. Daher gilt es, mittels SCM Verbesserungen durch unternehmensübergreifende Optimierungsansätze voranzutreiben. [Göpf02, S.33-36]
Weitere Treiber des SCM sind die Vorteile, die sich die beteiligten Akteure von einer Partnerschaft im Sinne des SCM versprechen. Diese bestehen zum Beispiel in der Erhöhung des Serviceniveaus für die Endkunden. Es wird eine gemeinsame Planung und ein effizienterer Datenaustausch zwischen den Unternehmen, eine durchgängige Kostensenkung durch abgestimmte Prozesse und Produktionspläne sowie ein einem verbesserten Informationsaustausch, erreicht. Ein Teil dieser Verbesserungen der Effizienz wird auch vorangetrieben, von der in den letzten Jahren im Trend liegenden Forschung der Künstliche Intelligenzen. Durch die Multiflexibilität der Funktionsbereiche des SCM ermöglicht eine Steigerung Gesamteffizienz der Durchgangszeiten der Arbeitsprozesse eine Gesamteinheitliche Steigerung der Effizienz des Supply Chain Managements. Darüber hinaus müssen Unternehmen aufgrund der sich laufend ändernden Wettbewerbssituation die Fähigkeit entwickeln, sich laufend anpassen und weiterentwickeln zu können. Dies soll unter anderem durch die Eliminierung nicht wertschöpfender Zwischenglieder und höherer Transparenz der Prozesse erzielt werden. Letztendlich besteht der maßgebliche Treiber des Supply Chain Managements in dem erhofften wirtschaftlichen Erfolg für die beteiligten Unternehmen. [Proc01, S.50-55, S.217-223]