Ausdehnung der Ausbildungsförderung für die deutsche Seeschifffahrt
Erstellt am: 27.01.2003 | Stand des Wissens: 11.10.2024
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechperson
Technische Universität Hamburg, Institut für Maritime Logistik, Prof. Dr.-Ing. C. Jahn
Die Bundesrepublik Deutschland fördert den nautischen und technischen Nachwuchs. Die aktuelle Richtlinie zur Ausbildungsplatzförderung in der Seeschifffahrt sieht für die kommenden Jahre Zuwendungen vor, die in Abbildung 1 dargestellt werden.
![Abb. 1: Höhe der Ausbildungsförderung pro besetztem Ausbildungsplatz (eigene Darstellung nach [Eintrag-Id:512266[legislation]]) Foerderung_Ausbildung.png](/servlet/is/30091/Foerderung_Ausbildung.png)
In den Einzelabsprachen zum Maritimen Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung verpflichtete sich der Verband Deutscher Reeder (VDR), ab 2001 zu jedem vom Bund geförderten Bordausbildungsplatz einen Eigenbeitrag von 5.000 Euro zu leisten. Nach erneuter Anhebung ab Januar 2004 beträgt dieser Beitrag 10.000 Euro [BGV12].
Mit Einführung der Ausbildungsförderung war ein Anstieg der Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu verzeichnen, besonders nach den Lübeck-Absprachen im Rahmen des Maritimen Bündnisses ab 2004 [PwC04, S. 11f.]. So stieg die Zahl der geförderten Ausbildungsplätze von 151 in 2003 auf 345 in 2007. Seitdem ist - mit vereinzelten Schwankungen - ein kontinuierlicher Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Bereich Seeschifffahrt zu verzeichnen, was mit der Schifffahrtskrise begründet sein könnte. 2023 wurden 111 neue Ausbildungsverhältnisse geschlossen, in dem der tiefste Stand neuer Ausbildungsverträge seit 1996 erzielt wurde [BBS23].
Mit Einführung der Ausbildungsförderung war ein Anstieg der Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu verzeichnen, besonders nach den Lübeck-Absprachen im Rahmen des Maritimen Bündnisses ab 2004 [PwC04, S. 11f.]. So stieg die Zahl der geförderten Ausbildungsplätze von 151 in 2003 auf 345 in 2007. Seitdem ist - mit vereinzelten Schwankungen - ein kontinuierlicher Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Bereich Seeschifffahrt zu verzeichnen, was mit der Schifffahrtskrise begründet sein könnte. 2023 wurden 111 neue Ausbildungsverhältnisse geschlossen, in dem der tiefste Stand neuer Ausbildungsverträge seit 1996 erzielt wurde [BBS23].
Wenn eine Ausbildungsmaßnahme eine staatliche Beihilfe beinhaltet, muss sie notifiziert werden. Staatliche Beihilfen zu Ausbildungsmaßnahmen werden genehmigt, sofern sie die allgemeinen Kriterien der Kommission erfüllen (Verhältnismäßigkeit, unterschiedslose Behandlung und Transparenz).