Einsatz von Doppelgelenkbussen im Linienverkehr bei der Hochbahn in Hamburg
Erstellt am: 10.06.2008 | Stand des Wissens: 06.12.2022
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechperson
TU Dresden, Professur für Bahnverkehr, öffentlicher Stadt- und Regionalverkehr, Prof. Dr.-Ing. R. König
Eingesetztwerden Doppelgelenkbusse in Hamburg überwiegend auf der Buslinie M5 Hauptbahnhof - Niendorf - Burgwedel, die auf dem Weg der 1978 eingestellten letzten Straßenbahnlinie verkehrt.
Anfang 2004 wurde der Einsatz eines Doppelgelenkbusses der Firma Van Hool auf dieser Linie getestet. Auf Basis dieses positiv verlaufenen Tests wurden zunächst zehn Doppelgelenkbusse bestellt, die seit Anfang 2006 im Einsatz sind. Seit Herbst 2007 werden während der Ladenöffnungszeiten alle Kurse mit inzwischen insgesamt 25 Doppelgelenkbussen bedient.
Die Buslinie gehört mit 60.000 Fahrgästen pro Tag zu den am stärksten nachgefragten Buslinien in Europa. Zuletzt wurden auf dieser Linie Standardgelenkbusse im 4-Minuten-Takt eingesetzt, dennoch war die Linie an der Kapazitätsgrenze angelangt. Eine weitere Taktverdichtung kam aus wirtschaftlichen und vor allem auch aus betrieblichen Gründen nicht in Frage. Trotz eines hohen Anteils an eigenen Fahrspuren auf der ehemaligen Straßenbahntrasse führten bereits geringe Behinderungen zu Pulkbildungen.
Anfang 2004 wurde der Einsatz eines Doppelgelenkbusses der Firma Van Hool auf dieser Linie getestet. Auf Basis dieses positiv verlaufenen Tests wurden zunächst zehn Doppelgelenkbusse bestellt, die seit Anfang 2006 im Einsatz sind. Seit Herbst 2007 werden während der Ladenöffnungszeiten alle Kurse mit inzwischen insgesamt 25 Doppelgelenkbussen bedient.
Die Buslinie gehört mit 60.000 Fahrgästen pro Tag zu den am stärksten nachgefragten Buslinien in Europa. Zuletzt wurden auf dieser Linie Standardgelenkbusse im 4-Minuten-Takt eingesetzt, dennoch war die Linie an der Kapazitätsgrenze angelangt. Eine weitere Taktverdichtung kam aus wirtschaftlichen und vor allem auch aus betrieblichen Gründen nicht in Frage. Trotz eines hohen Anteils an eigenen Fahrspuren auf der ehemaligen Straßenbahntrasse führten bereits geringe Behinderungen zu Pulkbildungen.
Die Metrobuslinie 5 soll durch ein Beschleunigungsprogramm zwischen Niendorf und Innenstadt bis Ende 2014 für rund 40 Mio. Euro ausgebaut sein. Mit Hilfe von Maßnahmen an Lichtsignalanlagen (LSA), Trassenoptimierungen (vgl. Abb. 1) und Haltestellenumbauten werden bis 2016 etwa 20 Prozent mehr Fahrgäste auf dieser Linie erwartet, da sich die Fahrzeit um knapp zehn Minuten verringern lässt. Aufgrund der verkürzten Beförderungszeit können drei Busumläufe eingespart und zu einem anderen Zeitpunkt bei erhöhtem Verkehrsaufkommen, vor allem in den Morgenstunden, eingesetzt werden.[Muth13]
Notwendig waren auch Anpassungsmaßnahmen auf dem Betriebshof in Höhe von 450 000 EUR. Das betraf beispielsweise den Werkstattbereich und die Ladesäulen für die Versorgung der Busse.
Notwendig waren auch Anpassungsmaßnahmen auf dem Betriebshof in Höhe von 450 000 EUR. Das betraf beispielsweise den Werkstattbereich und die Ladesäulen für die Versorgung der Busse.
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Einsparpotenzial ergibt sich durch die Dehnung der Taktfolge auf 5 Minuten, so dass sechs Kurse eingespart werden können. [Burm08] Abb. 2 zeigt einen Doppelgelenkbus in Hamburg. Im September 2018 wurde der Betrieb von Doppelgelenkbussen in Hamburg beendet.
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