Exitphase im Anlaufmanagement
Erstellt am: 08.06.2007 | Stand des Wissens: 14.12.2023
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechperson
Technische Universität Hamburg, Institut für Logistik und Unternehmensführung, Prof. Dr. Dr. h.c. W. Kersten
Während der Exitphase beschäftigen sich beide Parteien - am Ende eines Vertragsverhältnisses - mit der systematischen Rückführung beziehungsweise Beendigung des Aufgabenbereiches vom Dienstleister zum Verlader. Hierbei können das Auslaufen des Vertrags und die Beendigung des Vertragsverhältnisses aus zwei Gründen erfolgen:
Entweder erfolgt ein Dienstleisterwechsel aus Qualitäts- oder Kostengründen oder der Lebenszyklus einer Modellreihe beziehungsweise eines Produktes läuft aus und die Logistikaktivitäten in diesem Bereich werden nicht mehr benötigt.
Der Projektauslauf sollte immer fester Bestandteil des Vertrages sein, damit Regelungen für die Weiterverwendung von Personal, Anlagen und Gebäuden nach Ablauf des Kontraktes getroffen werden [WaHr07, S. 48f.]. Umso näher der geplante Beendigungszeitpunkt des Kontraktlogistikverhältnisses rückt, desto unwahrscheinlicher wird der frühzeitige Ausstieg eines Vertragspartners, was sich somit stabilisierend auf die Zusammenarbeit auswirkt [Drod17, S. 103].
Beim Auslaufen des Vertrages und der Weiterführung des Vertragsverhältnisses gelten die gleichen Erfolgsfaktoren wie in der Anbahnungsphase, weil sich im Vorfeld nicht absehen lässt, ob ein Dienstleisterwechsel seitens des Verladers angedacht ist. Daher sind die bereits angesprochenen Erfolgsfaktoren für beide Fallvarianten der Exitphase zu beachten [WaHr07, S. 49; Wor15, S. 95].
Bei einem Scheitern des Projekts kann es zu einer frühzeitigen Vertragsauflösung kommen. Ein Kontraktlogistikprojekt kann sowohl durch Verschulden des Verladers als auch des Dienstleisters scheitern. Ursachen dafür können unter anderem Fehlkalkulationen und Fehlplanungen seitens des Dienstleisters sowie falsch vorhergesagte Absatzzahlen für ein Produkt oder eine Modellreihe seitens des Verladers sein [WaHr07, S. 50]. Ein völliges Scheitern kann mit der Berücksichtigung von Erfolgsfaktoren aus der Konzeptionsphase vorgebeugt werden. Zu dem kommt, dass dem Auftreten einer falschen Prognose nichts entgegenzusetzen ist. Dabei können qualifiziert durchgeführte und aufwendig entworfene Prognosen verfehlt werden [WaHr07, S. 50].
Beim Auslaufen des Vertrages und der Weiterführung des Vertragsverhältnisses gelten die gleichen Erfolgsfaktoren wie in der Anbahnungsphase, weil sich im Vorfeld nicht absehen lässt, ob ein Dienstleisterwechsel seitens des Verladers angedacht ist. Daher sind die bereits angesprochenen Erfolgsfaktoren für beide Fallvarianten der Exitphase zu beachten [WaHr07, S. 49; Wor15, S. 95].
Bei einem Scheitern des Projekts kann es zu einer frühzeitigen Vertragsauflösung kommen. Ein Kontraktlogistikprojekt kann sowohl durch Verschulden des Verladers als auch des Dienstleisters scheitern. Ursachen dafür können unter anderem Fehlkalkulationen und Fehlplanungen seitens des Dienstleisters sowie falsch vorhergesagte Absatzzahlen für ein Produkt oder eine Modellreihe seitens des Verladers sein [WaHr07, S. 50]. Ein völliges Scheitern kann mit der Berücksichtigung von Erfolgsfaktoren aus der Konzeptionsphase vorgebeugt werden. Zu dem kommt, dass dem Auftreten einer falschen Prognose nichts entgegenzusetzen ist. Dabei können qualifiziert durchgeführte und aufwendig entworfene Prognosen verfehlt werden [WaHr07, S. 50].