Bewaffnung von Verkehrsflugzeugführern in den USA
Erstellt am: 24.01.2005 | Stand des Wissens: 07.11.2018
Synthesebericht gehört zu:
Ansprechperson
TU Dresden, Professur für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik, Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike
In den USA wurde das Gesetz zur Bewaffnung von Piloten gegen terroristische Übergriffe (Arming Pilots Against Terrorism Act-APATA) als Teil des Homeland Security Act 2002 beschlossen. Vorgesehen ist darin, dass die Transportsicherheitsbehörde (TSA) ein Programm für die Auswahl, das Training, die Ausstattung und die Aufsicht über freiwillige Piloten entwickelt, die das Cockpit vor kriminellen Übergriffen, notfalls mit Waffengewalt, schützen sollen. [BarEl03]
Festzulegen waren in dem Entwurf die Art der Waffen und die Munition für den Verwendungszweck. Zudem sollte die Lagerung der Waffe an Bord, die Gefahren des Waffeneinsatzes für die Flugzeugstruktur und die Abstimmung mit Beamten des Federal Air Marshals Service festgelegt werden. [H.R.4635]
Bewerber für das Federal Flight Deck Officer (FFDO)-Programm müssen über eine gültige Lizenz für Luftfahrtpersonal verfügen, ein Gesundheitszeugnis für Luftfahrtpersonal der Klasse 1 oder 2 besitzen und müssen als amerikanischer Staatsbürger ein Crew-Mitglied eines Linienpassagier- oder Luftfrachtunternehmens sein. Zudem werden die erfolgreichen Bewerber für das Programm einer medizinischen, psychischen und physischen Untersuchung unterzogen.
In einem Trainingskurs wird die Ausbildung der Piloten im Umgang mit der Waffe und der Gefahrensituation geübt. Die ersten Absolventen einer Schulungsgruppe schlossen den Kurs Mitte April 2003 ab und kamen an Bord von Flugzeugen ohne Zwischenfälle zum Einsatz. Dem geschulten Personal wird ein Lichtbild-Ausweis ausgestellt, um sich gegenüber den Sicherheitsbehörden in ihrer Funktion ausweisen zu können. Nach internationaler Gesetzgebung muss das Tragen der Waffen durch die Besatzungsmitglieder für internationale Flüge mittels bilateraler Verträge geregelt werden.
Festzulegen waren in dem Entwurf die Art der Waffen und die Munition für den Verwendungszweck. Zudem sollte die Lagerung der Waffe an Bord, die Gefahren des Waffeneinsatzes für die Flugzeugstruktur und die Abstimmung mit Beamten des Federal Air Marshals Service festgelegt werden. [H.R.4635]
Bewerber für das Federal Flight Deck Officer (FFDO)-Programm müssen über eine gültige Lizenz für Luftfahrtpersonal verfügen, ein Gesundheitszeugnis für Luftfahrtpersonal der Klasse 1 oder 2 besitzen und müssen als amerikanischer Staatsbürger ein Crew-Mitglied eines Linienpassagier- oder Luftfrachtunternehmens sein. Zudem werden die erfolgreichen Bewerber für das Programm einer medizinischen, psychischen und physischen Untersuchung unterzogen.
In einem Trainingskurs wird die Ausbildung der Piloten im Umgang mit der Waffe und der Gefahrensituation geübt. Die ersten Absolventen einer Schulungsgruppe schlossen den Kurs Mitte April 2003 ab und kamen an Bord von Flugzeugen ohne Zwischenfälle zum Einsatz. Dem geschulten Personal wird ein Lichtbild-Ausweis ausgestellt, um sich gegenüber den Sicherheitsbehörden in ihrer Funktion ausweisen zu können. Nach internationaler Gesetzgebung muss das Tragen der Waffen durch die Besatzungsmitglieder für internationale Flüge mittels bilateraler Verträge geregelt werden.